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Betzdorf - Schönstatt

Fertig ausgeschildert 
im Juni 2016.

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Traditionelle Dankeswallfahrtaus Ransbach-Baumbach: hier

Artikel Rheinzeitung: Fertigstellung Juni 2016 hier

 

 

 

Bildergalerie

Betzdorf - Schönstatt

75 km

Wegeführung, Markierung:

Bahnhof in Betzdorf an der Sieg

zur Schönstatt-Kapelle (Kreuzland-Kapelle)

über "Druidensteig" nach Marienstatt (Kloster, Wallfahrtskirche)

Westerwaldsteig nach Hachenburg.

Wanderweg 6 bis Alpenroder Hütte (Aussichtsturm, Gaststätte)

weiter über Westerwaldsteig bis Dreifelder Weiher, Postweiher/Freilingen (Westerwälder Seenplatte)

über E1 nach Selters (Westerwald)

Weiter nach Siershahn.

Thüringen-Hessen-Rhein-Wanderweg über Ransbach-Baumbach.

Pilgerweg nach Schönstatt über Höhr-Grenzhausen, Berg Schönstatt zum Urheiligtum in Vallendar.

 

Ein traumhaft schöner Weg!

„Ich wiederhole mich…“, meinte eine Teilnehmerin am Ziel unseres Pilgerweges von Betzdorf (Sieg) nach Schönstatt. „Es ist ein traumhaft schöner Weg. Von Anfang bis Ende.“

Vier Tage lang vom 7.-11.9.2016 waren die 14 Pilgerinnen mit P. Lothar Herter zusammen unterwegs. Der knapp 80 km lange neu eingerichtete Pilgerweg beginnt in Betzdorf in der „Kreuzlandkapelle“. Die Kapelle am Waldrand ist von Ehrenamtlichen liebevoll hergerichtet. Und so freuen sich die Anwohner, dass ihre Kapelle mit dem Schönstätter Marienbild nun Ausgangspunkt eines Pilgerweges ist, der direkt nach Schönstatt führt.

Der Weg orientiert sich auf der ersten Etappe am „Druidensteig“, einem der Westerwälder Premium-Wanderwege. Mit viel Abwechslung geht es durch Wälder und offene Flur. Immer wieder kommt man an Aussichtspunkte, die neue Fernsichten bieten, wie z.B. der Barbaraturm. Die idyllisch gelegene „Dickendorfer CaféMühle“ lädt zur Rast bei Kaffee und Kuchen ein. Nebenbei lässt sich das sehenswerte „Besucherbergwerk Bindweide“ in Steinebach (Sieg) besichtigen. Über Limbach gelangt man schließlich zum Kloster und Wallfahrtsort Marienstatt. In diesem Jahr der Barmherzigkeit konnten die Pilger durch die Heilige Pforte gehen und das Fest Mariä Geburt am Gnadenaltar der Schmerzhaften Muttergottes mit einer Heiligen Messe feiern.

Die zweite Etappe führt ein Stück durch das Tal der Großen Nister und dann hoch nach Hachenburg. Sehenswert ist die Altstadt, die auch zur Einkehr einlädt. Am Landschaftsmuseum vorbei geht es dann weiter auf der „Alten Poststraße“ zur Alpenroder Hütte. Auch hier gibt es eine besondere Einkehrmöglichkeit. Wer etwas ausgeruht hat, besteigt die Plattform des Aussichtsturms.  In 36 m Höhe genießt man den Blick über den Westerwald und Taunus. Bei ganz klarer Sicht erkennt man in der Ferne den Kölner Dom. Weiter geht es auf dem Westerwaldsteig. Dieser leitet uns auf wild-romantischen Wegen durch Wälder und Wiesen und ab der Wiedquelle an dem noch jungen Fluss entlang. So wird das Pilgern zu einem einzigartigen Naturerlebnis. In Dreifelden am See ist die nächste Übernachtung. Wir haben die Westerwälder Seenplatte erreicht.

In der Frühe haben wir nun Ausblicke auf den See, der noch ruhig daliegt. Vorbei am Postweiher geht es weiter über Maxsain und wieder durch den Wald. In der Nachmittagshitze tut eine Rast gut. So sind wir in Selters (im Westerwald) genau richtig. Die kleine Stadt bietet in leicht erreichbarem Umkreis Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, ebenso wie Gästehäuser für die Nacht; und für Notfälle gibt es ein Krankenhaus. Die Pilgergruppe hat sich schnell für das Eiscafé entschieden.

Gut ausgeruht sind alle gerüstet für einen langgezogenen aber nicht sehr steilen Anstieg im Wald. Der Weg wendet sich dann nach rechts und führt über Vielbach nach Siershahn. Für heute ist es genug. Die Pilger nehmen den Bus, um diese Nacht bereits in Schönstatt zu verbringen und setzen ihren Weg am folgenden Tag hier wieder fort.

Eine kleine Wallfahrtskapelle am Friedhof von Ebernhahn ist Ausgangspunkt für die Ziel-Etappe. Ransbach-Baumbach erreicht die Gruppe am malerischen Erlenhofsee mit Parkanlage und einer Kapelle. Der Pilgerweg führt nun durch das Zentrum, wo es etliche Einkaufsmöglichkeiten gibt wie auch historische Gebäude. Dort entsteht demnächst ein Heimat-Museum, in dem man mehr über die „Kannenbäcker“ erfahren kann. In der Baumbacher Marienkapelle können die Pilger einen Gottesdienst feiern. Ab hier beginnt der traditionelle Ransbach-Baumbacher Pilgerweg, auf dem die Gläubigen seit der Verschonung im 2. Weltkrieg jedes Jahr am Muttertag nach Schönstatt pilgern.

Weitläufige Wälder zwischen dem Köppel auf der Montabaurer Höhe und Höhr-Grenzhausen durchquert man bis zur Gaststätte „Flürchen“. Hier stärken sich die Pilger für den letzten Abschnitt. Dieser führt fast immer leicht bergab und ist gut zu bewältigen. Als die Gruppe aus dem Wald tritt, tut sich ein ganz neuer Blick auf: über das Rheintal und Neuwieder Becken sieht man in der Ferne die Berge von Eifel und Hunsrück. Über Berg Schönstatt, vorbei an der imposanten Anbetungskirche mit dem Grab des Gründers der Schönstattbewegung, geht es in das Tal bis zum Urheiligtum.